Peli™ Products Repeat-Use Packaging Makes The Supply Chain Green

Karton und Papier erzeugen -zig Millionen Tonnen an Verpackungsabfällen in Europa

Die Firmenpolitik in Europa wird langsam "grün" und dieser Trend zeigt bereits positive Auswirkungen im Bereich der Nachhaltigkeit der Geschäftspraktiken. Diese Anstrengungen werden an den Verbraucher weitergegeben in Form von der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, dem verstärkten Interesse an großangelegtem Recycling und dem massenhaften Anwachsen von "grünen" Gebäuden.

Nun erreichen diese Tendenzen auch die Versorgungskette. Der Versand ist eine der wichtigsten Tätigkeiten aller Firmen, die diesem Industriebereich angehören und die Herstellung von Versandmaterial stellt einen bedeutenden Anteil am insgesamt jährlich anfallenden Verpackungsabfall dar. Gemäß einer Studie des Europäischen Umweltinformations- und Beobachtungsnetzwerks (EIONET) erzeugen die europäischen Länder einen hohen Prozentsatz an Verpackungsabfällen. An der Spitze steht Deutschland mit 15,43 Millionen Tonnen Verpackungsabfällen jährlich, wobei 42,85% (6,61 Millionen Tonnen) auf Karton und Papier entfallen. Frankreich erzeugt 12,27 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle, wovon 34,49% (4,23 Millionen Tonnen) auf Karton und Papier entfallen. Italien erzeugt 11,37 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle, wovon 37,11% (4,22 Millionen Tonnen) Karton und Papier sind. Großbritannien erzeugt 9,897 Millionen Tonnen mit 37,89% Karton und Papier und Spanien 6,37 Millionen Tonnen mit 47,83% (3,05 Millionen Tonnen) Karton und Papier.

Der Sektor ist sich seiner Verantwortung bewusst. Aus diesem Grund bieten einige Firmen neue Lösungen an, die dazu beitragen können, die Umweltbelastung ihrer Geschäftstätigkeit zu verringern. Eine dieser Firmen ist Peli Products, die als Entwickler und Hersteller von unzerstörbaren Schutzkoffern bekannt und stark in der Versorgungskette engagiert ist

Die Firma bietet Alternativen, um die herkömmliche Versorgungskette etwas "grüner" zu machen, wenn beispielsweise elektronische Teile wie Computer und empfindliche Geräte versandt werden. Sie liefern ihren Kunden effizientere Versandlösungen, die eine geringere Umweltbelastung darstellen und gleichzeitig Kostenersparnis sowie einen besseren Schutz der Waren bieten.

Eine kürzlich durchgeführte Studie hat gezeigt, dass in 250 Transporten mit den wiederverwendbaren Peli Schutzkoffern weniger als 2,5 kg Abfall anfallen, was in krassem Gegensatz zu den 170 kg Abfall steht, der bei der gleichen Anzahl von Transporten in Pappkartons anfallen.

Peli Koffer unterscheiden sich dadurch, dass bei ihnen ein offener Zellenkern, eine solide Wandkonstruktion zur Gewährleistung der Haltbarkeit, eine wasserdichte Versiegelung zum Schutz gegen eindringende Flüssigkeiten und Staub sowie ein automatisches Druckausgleichsventil verwendet wird, um den Inhalt während Flugtransporten oder Transporten in großen Höhen zu schützen. Diese hochwertige Verpackungstechnologie bedeutet, dass sie unzählige Transporte überstehen kann und die Produkte während des Versands weniger beschädigungsgefährdet sind. Darüber hinaus machen es die wiederverwendbaren Behälter möglich, dass die Kosten pro Versand geringer als bei Einwegverpackungen werden. Die hohen Entsorgungskosten für Einwegpackungen entfallen. Die Firmen sparen nicht nur dadurch Kosten, dass sie die Einwegpackungen nicht immer wieder neu kaufen müssen, sondern reduzieren auch die Arbeitskosten ohne Mehrwertschöpfung, da die Verpackung nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss.

"In Europa ist die Transportindustrie ein sehr bedeutender Industriezweig, der jedes Jahr eine höhere Umweltbelastung mit sich bringt", sagt Pelis Firmenchef Lyndon Faulkner. "Das Fachwissen unserer Firma im Bereich der Entwicklung von hochwertigen und lange haltbaren Koffern ermöglicht es uns, Betrieben Dauerlösungen für den Versand und zahlreiche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Einwegkartons anzubieten."

Reverse Logistic: der springende Punkt für europäische Unternehmen

Der Warentransport spielt aufgrund der Geschäftstradition der europäischen Unternehmen eine bedeutende Rolle auf dem europäischen Markt. Die meisten Hersteller und Lieferanten sind sich dessen bewusst und haben begonnen, sich auch mit dem Rücknahmeprozess ihrer Waren zu beschäftigen. In diesem Zusammenhang tauchte ein neues Konzept namens Reverse Logistics auf.

Es handelt sich um den Prozess der Entfernung von neuen oder gebrauchten Produkten von ihrem Anfangspunkt in der Versorgungskette, wie beispielsweise die Rückgabe seitens des Verbrauchers oder Überbevorratung u.ä. Hierfür sind Versand- und Lagersysteme erforderlich, die sicherstellen, dass dier Waren ihren Wert nicht durch unsachgemäße Handhabung verlieren.

1991 begannen einige europäische Länder, von Spediteuren und Herstellern die Rücknahme und das Recycling des Verpackungsmaterials zu verlangen. Die Europäische Union ging noch einen Schritt weiter, indem sie 2001 die Zielvorgabe einer 50-65%igen Rückgewinnung oder Recycling der Verpackungsabfälle vorschrieb. Die Vorgabe für die restlichen Länder der Welt ist die, dass sie sich hieran anpassen müssen, wenn sie Geschäfte mit der EU tätigen wollen.

Der Rücknahmeprozess ist besonders wichtig angesichts des ständigen Wachstums der Technologieindustrie, da solche Waren wie Computerausrüstungen üblicherweise mit Mateiralien verpackt werden, die nicht wiederverwendet, getrennt oder recycelt werden können. Mehrfach-Verpackungsmaterialien machen das Recling unmöglich; andere Materialien, wie beispielsweise Polystyrol, werden normalerweise aus nicht recycelbaren Materialien hergestellt und sind selbst nicht recycelbar. Deshalb ist die Entsorgung dieser Verpackungen sehr teuer und belastet die Deponieablagerung.

Erfolgsgeschichten

2006 entwickelte die US-Muttergesellschaft von Peli Versandlösungen für zahlreiche Technologiehersteller, die an der Spitze der berühmten U.S. Fortune 500-Gruppe stehen. Diese Unternehmen hatten Probleme aufgrund von Rückläufern durch Transportschäden, die zu höheren Reparaturkosten und Ausfallzeiten führten. Peli lieferte ihnen anwendungsspezifische Verpackungslösungen, die ihre Produkte besser schützten und praktisch für eine unbegrenzte Zahl von Transporten wiederverwendet werden konnten, wodurch die Kosten durch den Austausch von teuren Kurzzeit-Transportmaterialien beseitigt wurden.

Die Vorteile einer Dauer-Versandlösung zeigten sich sofort. Die Umweltbelastung wurde verringert; die Kosteneinsparung wurde in einem kurzen Zeitraum erzielt (und erhöhte sich im Laufe der Standzeit der Verpackung ständig); eine bedeutend geringere Anzahl von beschädigten Waren bedeuteten eine bessere Präsentation der Waren beim Verbraucher und geringere Reparaturkosten.

"Durch Übernahme dieses Permanent-Verpackungsmodells und Verbreitung desselben in den verschiedenen Industriezweigen erzielen Sie den wirklich entscheidenden Unterschied", sagt Faulkner.